wälti
Stress. Hektik. ...

Stress. Hektik. Furchtbar. Schlimm.

Jo. Wie in der Bibel. Buch Hiob, “was ich be­fürch­tet habe ist über mich gekommen”.

Bei der teil­wei­sen Pa­nik­ma­che zum Da­ten­schutz wird man ja auch mit­ge­ris­sen. Weil alles so ganz plötzlich passiert? Erstaunt war ich dann doch, dass ich im Bun­des­ge­setz­blatt, anno 1977, zum Da­ten­schutz eine ganze Menge Punkte finden kann, über die momentan so furchtbar gejammert wird.

Egal, (Da­ten­schutz)Probleme werden ja ohnehin von manchen dadurch beseitigt, dass kritische Dinge eben der Da­ten­schutzerklärung hin­zu­ge­fügt werden. Gut is`. Bei el­len­lan­gen Da­ten­schutzerklärungen fällt mir folgendes ein:

Einem Di­plo­ma­ten aus Samos brachte eine Ma­ra­thon­re­de den la­ko­ni­schen Kommentar ein: „Den Anfang haben wir vergessen und das Ende haben wir nicht ver­stan­den, weil wir den Anfang vergessen haben.“

Das ist etwa 2000 Jahre her und passt zu AGB’s, Da­ten­schutz­er­klä­run­gen und anderen wichtigen In­for­ma­tio­nen wie die Faust auf`s Auge.

Na je­den­falls sind einige Jahre, oder Jahr­zehn­te, als Vor­be­rei­tungs­zeit natürlich sehr knapp bemessen.

Die Folge davon ist, dass die “Ab­mahn­wel­le” begonnen hat. In ersten reis­se­ri­schen Artikeln werden so etwa 4 Ab­mah­nun­gen erwähnt, das ist, bei ≥ einer Million Webseiten in Deutsch­land, furchtbar schlimm.

Mög­li­cher­wei­se sind im gleichen Zeitraum mehr Menschen von einer Tritt­lei­ter gefallen oder haben ihren Dackel nicht recht­zei­tig Gassi geführt. Oder beides.

Aber davon spricht natürlich niemand. Oder so.

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