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Mehrsprachig. Oft von Vorteil

Wer mehrere Sprachen be­herrscht, der ist öfter mal im Vorteil. Man könnte dann fest­stel­len, anders als hier, ob in den un­ter­schied­li­chen Sprachen auch die gleiche Ge­schich­te erzählt wird.

Ich spreche übrigens 3 Sprachen. Schwä­bisch, Deutsch und über Andere.

Was die oben erwähnte “gleiche Ge­schich­te” angeht, hm. Das bedeutet zumindest, dass es mehr als eine Ge­schich­te gibt? Wird ein Urteil nur auf Grund einer Ge­schich­te gebildet, dann ist das ein bisschen, hm, ich habe das Fremd­wört­er­le­xi­kon nicht parat, viel­leicht passt uni­di­rek­tio­nal auch. Irgendwie. Oder mo­no­k­au­sal. Mit viel gutem Willen. Eng­stir­nig. Mit weniger gutem Willen.

Wer mehr als die oben erwähnten 3 Sprachen be­herrscht, oder eine davon gegen Englisch aus­tau­schen kann, der mag viel­leicht bei Ge­le­gen­heit das Ted-Video von Chimanda Adichie, nein der Name klingt nicht Deutsch, the Danger of a single Story anschauen. Die Über­set­zung lautet auf der Seite zwar “die Gefahr einer einzigen Ge­schich­te”, das trifft es aber nmM nicht ganz. Mit ein bisschen mehr Kontext, mehr vom Zu­sam­men­hang, wird das viel­leicht klarer:

Aus »“The single story creates ste­reo­ty­pes, and the problem with ste­reo­ty­pes is not that they are untrue, but that they are in­com­ple­te.”« wird dann »“Die einzige Ge­schich­te formt Klischees. Und das Problem mit Klischees ist nicht, dass sie unwahr sind, sondern dass sie un­voll­stän­dig sind. Sie machen eine Ge­schich­te zur einzigen Ge­schich­te.”«.

Es gibt zu dem Video von Chimanda Adichie ein Tran­script auf Deutsch.



P.S.: Was die Mehr­spra­chig­keit angeht, hm. Manchmal ist es vor­teil­haft, ein Fremd­sprach­ler zu sein.


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