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Probleme mit den Eiern?

ZEN

Ja nun, das soll ab und zu vorkommen: Probleme mit den Eiern.

Im Land­le­ben­blog gibt es keine Lösung und ich habe auch keine. Der Ratschlag, dass der Verzehr von etwa 15.000 Eiern zu­ver­läs­sig gegen Mil­ben­be­fall helfen würde ist wertlos; weil 15.000 Eier nirgendwo zu bekommen sind. Auch nicht auf Aldi.

Die Idee, dass bei aus­rei­chen­dem Ei­er­ver­zehr auch ein Ze­cken­be­fall quasi aus­ge­schlos­sen wäre – Zecken gehören zur Klasse Spin­nen­tie­re/Un­ter­klas­se Milben – kann auch nicht in Zaster, Knete, Penunzen verwandelt werden. Hm.

Was gibt es sonst noch?

Auch bei den Ös­ter­rei­chern gibt es in­ter­es­san­te Berichte, wenn auch nicht zum Ei­er­pro­blem. Die schreiben im Standard darüber, dass irgendwann irgendwem ein Licht auf­ge­gan­gen ist, obwohl keiner einen blassen Schimmer hatte. Und statt einem furcht­ba­ren Irrtum ist dann, irgendwann, ein frucht­ba­rer Irrtum draus geworden. Es geht um die Frage, was denn Licht sei. Der Schluss­satz von Florian Frei­stet­ter lautet, dass die Frage, ob denn Licht nun eine Welle oder ein Teilchen sei, mit einem ein­deu­ti­gen Nein be­ant­wor­tet werden kann.

Der für mich in­ter­es­san­tes­te Absatz ist allerdings dieser:

[..] Wenn sich zwei Aussagen ge­gen­über­ste­hen, die einander aus­schlie­ßen, dann muss eine davon falsch sein und die andere richtig. Das ist zumindest in der auf der klas­si­schen Logik ba­sie­ren­den Mathematik so. Im Rest der Wis­sen­schaft allerdings nicht – da können durchaus auch einmal alle Be­tei­lig­ten da­ne­ben­lie­gen. [..]

Ich spüre irgendwo im Hinterkopf so ein seltsames ziehen, dass oben gesagtes mög­li­cher­wei­se nicht nur in der Wis­sen­schaft gültig ist, sondern vielleicht sogar im Alltag.


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