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ZEN. Oder so

Liegerad
Ziele setzen
Fuck it

Ich be­schäf­ti­ge mich schon einige Jahre mit dem Thema ZEN. Dabei war das Ziel nie, irgendwie erleuchtet zu werden. Das liegt vielleicht daran, dass ich vom “Ziele setzen” nicht so besonders viel halte. Und “Er­leuch­tung” erscheint mir auch nicht besonders er­stre­bens­wert. Ganz davon abgesehen, dass mir der Begriff Er­leuch­tung ohnehin viel zu Allgemein und nicht genau genug definiert ist.

Oder so.

Jedenfalls gefällt mir der Begriff “An­fän­ger­geist”. Den hat bestimmt, ausser Shunryu Suzuki, schon mal der eine oder andere Mönch, Lama, Halbgott oder was weiß ich in einem Artikel oder gar einem ganzen Buch ab­ge­han­delt. Vielleicht gibt es auch eine Trilogie zum Thema An­fän­ger­geist. Auch möglich.

Für diejenigen die sich nicht so wirklich für das Thema ZEN in­ter­es­sie­ren ist vielleicht der Artikel im Land­Le­ben­Blog interssant. Könnte ja sein. Es geht nicht um das Thema ZEN. Gar­nie­mals­ni­en­icht. Und dennoch habe ich selten einen Text gelesen, der so wunderbar genau diese Haltung beschreibt. Lesenswert. Wie letzt­end­lich alle Artikel in dem Blog.



Em ra

“Em ra” – nein, das hat nichts mit alten ägyp­ti­schen Hoch­kul­tu­ren zu tun. Hier geht es um eine Hochkultur die immer noch im Süd­deut­schen Raum aktiv ist.

Es geht um “Schwäbisch” und dieses kurze “em ra” hat sehr wohl eine ganz spe­zi­fi­sche Bedeutung. Wenn Sie den Link anklicken, dann können Sie darüber was lernen. Mög­li­cher­wei­se.

Ich habe im Internet diese kurze aber prägnante Aussage gesucht (und gefunden), weil ich bisher der Meinung war, dass eben Schwaben recht maulfaul sind. Sozusagen als Beweis. Hin­ter­grund ist diese recht kom­pli­zier­te Aussage:

“No?”.

Das ist, da einsilbig, noch wesentlich kürzer als “em ra”. Und hat übrigens exakt halb so viele Buchstaben. Die Anzahl der Silben liegt im Vergleich bei etwa 50%. Wobei dann der In­for­ma­ti­ons­ge­halt doch recht hoch ist:

Mein Onkel öffnet mir die Bei­fah­rer­tür seines alten Volvo. Ich steige ein. Er startet den Motor, und wir rollen auf die Strasse. Nach einigen Minuten sagt er: «No?» Das ist Finnisch und bedeutet: «Warum bist du nach so vielen Jahren extra aus der Schweiz hier­her­ge­flo­gen, um mich zu treffen?»

Gelernt habe ich über die kurz an­ge­bun­de­nen Finnen hier.


P.S.: “kurz angebunden” bedeutet, dass jemand, um einen Sach­ver­halt klar, ver­ständ­lich, durchdacht und exakt wie­der­zu­ge­ben, nicht besonders viele Worte braucht.

Oder so.




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