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Probleme mit den Eiern?

Laugh

Ja nun, das soll ab und zu vorkommen: Probleme mit den Eiern.

Im Landlebenblog gibt es keine Lösung und ich habe auch keine. Der Ratschlag, dass der Verzehr von etwa 15.000 Eiern zuverlässig gegen Milbenbefall helfen würde ist wertlos; weil 15.000 Eier nirgendwo zu bekommen sind. Auch nicht auf Aldi.

Die Idee, dass bei ausreichendem Eierverzehr auch ein Zeckenbefall quasi ausgeschlossen wäre – Zecken gehören zur Klasse Spinnentiere/Unterklasse Milben – kann auch nicht in Zaster, Knete, Penunzen verwandelt werden. Hm.

Was gibt es sonst noch?

Auch bei den Österreichern gibt es interessante Berichte, wenn auch nicht zum Eierproblem. Die schreiben im Standard darüber, dass irgendwann irgendwem ein Licht aufgegangen ist, obwohl keiner einen blassen Schimmer hatte. Und statt einem furchtbaren Irrtum ist dann, irgendwann, ein fruchtbarer Irrtum draus geworden. Es geht um die Frage, was denn Licht sei. Der Schlusssatz von Florian Freistetter lautet, dass die Frage, ob denn Licht nun eine Welle oder ein Teilchen sei, mit einem eindeutigen Nein beantwortet werden kann.

Der für mich interessanteste Absatz ist allerdings dieser:

[..] Wenn sich zwei Aussagen gegenüberstehen, die einander ausschließen, dann muss eine davon falsch sein und die andere richtig. Das ist zumindest in der auf der klassischen Logik basierenden Mathematik so. Im Rest der Wissenschaft allerdings nicht – da können durchaus auch einmal alle Beteiligten danebenliegen. [..]

Ich spüre irgendwo im Hinterkopf so ein seltsames ziehen, dass oben gesagtes möglicherweise nicht nur in der Wissenschaft gültig ist, sondern vielleicht sogar im Alltag.



Pipi inne Augen

Schöner Tag. Das Wetter ist weniger regnerisch als angekündigt – die Wetterpropheten haben vielleicht zu wenig Rechenleistung oder können mit den vielen Daten (BigData!) noch nicht so richtig umgehen? Weil mit BigData und genügend Rechenleistung lassen sich schließlich alle Probleme lösen. Am Wetter selbst ändert sich dadurch allerdings exakt nix.

Nu ja, die Temperaturen sind im menschen- und hundeverträglichen Bereich – sogar für ältere Herrschaften. Wobei hier im speziellen Fall ein 18jähriger Jagdhund gemeint ist. Oder, wegen des Alters, ein ehemaliger Jagdhund. Dennoch scheint sogar dieser ältere Herr – respektive Hund – in seiner Tätigkeit irgendeinen Sinn zu sehen. Auf Arbeit gilt das nicht generell. Aber natürlich hat ein Morgenspaziergang auch garniemalsnienicht etwas mit Arbeit zu tun, das ist reines Hobby. Und da lässt sich ein Sinn dann wohl schneller entdecken.

Oder so.

Wenn dann noch auf'm Rückweg Goisern “Heast es ned” oder “Weit, weit weg” ausm CD-Player plärrt, dann gibt es eben dieses ominöse Pipi inne Augen. Zum Glücklichsein braucht’s oft nicht viel?

So gut gelaunt ist heute mal ausnahmsweise nicht die Zeit alles Scheisse zu finden. Lediglich ein großer Teil enstpricht oft nicht den eigenen Erwartungen – aber eben nicht alles.

Insofern wird heute nicht über eine zunehmende Arschlochdichte sinniert. Oder darüber, was denn ein Arschloch überhaupt ausmacht. Das können Andere viel besser ;)

[..] Aaron James (University of California at Irvine): Das Wesen des Arschlochs sei die Überzeugung, ihm stünden Sonderrechte zu, die ihn über andere erheben und die ihm erlaubten, rücksichtslos seine Interessen durchzusetzen. [..]

Der Jerk wird auch noch erklärt:

[..] Der jerk, also der rücksichtlose Idiot, demütigt, kränkt oder verletzt andere weniger aus zweckgerichteten Gründen. Er erkennt die Gleichwertigkeit anderer Menschen nicht an und schert sich nicht um deren Wünsche, Ziele und Gefühle. Sie sind, um die Phrase zu gebrauchen, einfach „nicht auf Augenhöhe“. [..]

Wenn bei den obigen zwei Abschnitten irgendwas tief in Ihrer Seele anklingt, dann können sie hier den ganzen Artikel dazu lesen. Der Link führt zu “Psychologie Heute”. Das bedeutend dann entweder, dass es sich um ein sehr wichtiges Phänomen/Problem handelt oder die zwei Bezeichnungen, Jerk/Arschloch, betreffen auch je nach Zeit und Situation uns selbst. Oder beides. Oder auch was ganz anderes.